Diese Supercars und Sportwagen kommen 2026 auf die Straße
2026 wird kein Jahr der leisen Töne. Die relevanten Sportwagen und Supercars schwanken zwischen Elektrifizierung und demonstrativer Gegenwehr. Ferrari macht beides gleichzeitig, Lamborghini bleibt Lamborghini, McLaren will seinen Mythos aufpolieren. Für BigMagTV ist das eine gute Nachricht: Selten war die technische Bandbreite im Hochleistungssegment größer – und selten war so klar, dass Emotion nicht an eine Antriebsform gebunden ist.

Aston Martin Valhalla/Foto: Aston Martin
Aston Martin Valhalla
Aston Martin hat beschlossen, den Valkyrie salonfähig zu machen. Ein Hybrid-Layout aus Biturbo-V8 und drei E-Motoren, zusammen gut 1.064 PS, dazu Aerodynamik aus dem Formel-1-Windkanal. Klingt erst mal nach Tracktool, doch der Valhalla ist zugänglicher, hat eine konventionellere Kabine und hat nicht den V12 des Valkyrie, wodurch er besser für den Straßengebrauch geeignet ist.

Ferrari 849 Testarossa/Fotos: Ferrari
Ferrari 849 Testarossa
Ebenfalls in der Liga „zivilisierten Hypercars“ und damit direkter technologischer und marktstrategischer Konkurrent des Valhalla: Ferrari 849 Testarossa. Dass Ferrari ein Hybrid-Hypercar nach einem Achtziger-Mythos benennt, ist der Versuch, Hybridfahrzeuge anhand einer der stärksten Markenidentitäten der Automobilgeschichte emotional aufzuladen.
Technisch ist der 849 ein weiterentwickelter SF90-Ableger mit über 1.000 PS Systemleistung. Das Design zitiert die Keilform vergangener Jahrzehnte. Das Internet wird sich darüber streiten, ob das genial oder Gotteslästerung ist.

Ferrari Elettrica/BigMagTV
Ferrari „Elettrica“
Noch heikler wird es beim ersten vollelektrischen Ferrari. Vier Motoren, über 1.000 PS, Torque Vectoring an jedem Rad, aktive Fahrwerksregelung – technisch ist das Ding ein rollendes Forschungslabor. Ferrari verspricht sogar eine simulierte Schaltlogik und künstlich verstärkte Vibrationen, um Emotionen zu erzeugen. Ob das funktioniert, wird sich zeigen. Klar ist: Das ist kein Nebenprojekt, sondern ein strategischer Wendepunkt. Während der 849 Testarossa als Hybrid die Brücke zur Vergangenheit schlägt, ist der Elettrica die Antwort von Maranello auf die Ära der reinen Elektromobilität.

Few Off Lamborghini Fenomeno/Foto: Lamborghini
Lamborghini Fenomeno
Sant’Agata macht das, was Sant’Agata am besten kann: einen radikalen Few-Off bauen, der aussieht, als hätte jemand einen Countach und einen Revuelto in einen Teilchenbeschleuniger geschickt. Der Fenomeno kombiniert neue Hybridtechnik mit bewusst vereinfachter Mechanik – keine aktive Aero, kein überreguliertes Fahrwerk. Ein Lamborghini für Leute, die trotz Elektrifizierung noch an rohe Mechanik glauben.

McLaren W1/Foto: McLaren
McLaren W1
1.258 PS, ausschließlich Hinterradantrieb, dazu ein extremes Verhältnis aus geringem Gewicht und massivem Abtrieb. Tausend Kilo Downforce bei steigender Geschwindigkeit sind eine Ansage. Die Frage ist aber nicht, ob der W1 schnell ist. Die Frage ist, ob er nach F1 und P1 wieder ein Referenzfahrzeug wird, das McLaren benötigt.

Toyota GR GT/ Fotos: Toyota
Toyota GR GT
Toyota Gazoo Racing schickt einen Hybrid-V8 ins Rennen, der explizit kein Supersportwagen für Sammler sein will, sondern ein fahrbares Gegenmodell zu AMG GT und Porsche 911. Über 640 PS, Hinterradantrieb, wenig elektrische Bevormundung. Sollte Toyota das Projekt wirklich zeitnah auf die Straße bringen, könnte das einer der spannendsten Sportwagen der nächsten Jahre werden.

Ferrari F80/Foto: Ferrari
Ferrari F80
Der Ferrari F80 ist Ferraris Antwort auf die Frage, wie ein Hypercar nach dem LaFerrari aussehen muss. V6-Turbo-Hybrid statt V12-Nostalgie, massiv auf Effizienz, Aerodynamik und Systemleistung optimiert. Das ist kein emotionales Rückwärtsrollen, sondern ein technokratischer Ansatz: maximale Performance pro Kilogramm, klare Nähe zur Le-Mans-Hypercar-Denke, weniger Oper, mehr Ingenieurslabor.
Foto: Hersteller






