Bugatti F.K.P. Hommage
Der Bugatti F.K.P. Hommage wurde aus einem klaren Anlass heraus gebaut. Sein Name verweist auf Ferdinand Karl Piëch, der die Wiedergeburt von Bugatti einleitete und den technischen Anspruch des Veyron. Die Hommage gilt jenem CEO und Ingenieur, der Anfang der 2000er-Jahre eine bis dahin unwahrscheinliche Forderung formulierte: maximale Leistung, extreme Geschwindigkeit, vollständige Alltagstauglichkeit und kompromisslose Qualität, zusammengeführt in einem einzigen Serienfahrzeug.
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Entstanden ist das Fahrzeug als einzelnes, individuell beauftragtes Stück. Ein Kunde gab den Anstoß, Bugatti setzte das Projekt im Rahmen seines maßgeschneiderten Einzelanfertigungsprogramms um. Der F.K.P. Hommage ist damit ein Unikat, gebaut für einen konkreten Auftraggeber, entwickelt ohne Serienlogik und ohne Wiederholungsperspektive.
Aus dieser Ausgangslage erklärt sich der Charakter des Autos. Der Bezugspunkt ist der Veyron. Dessen Spezifikation definierte einen Referenzrahmen, der das Segment der Hypercars bis heute prägt. Vierstellige Leistung, jenseits der 400-km/h-Marke, gepaart mit Komfort, Stabilität und Alltagstauglichkeit, verlangten nach einer konstruktiven Ordnung, die weit über reine Leistungssteigerung hinausging.
Der F.K.P. Hommage setzt diesen Rahmen voraus und führt ihn mit heutigen Mitteln weiter. Eine Weiterentwicklung entlang derselben Parameter, mit geschärfter Präzision und erweiterten Möglichkeiten.

Bugatti F.K.P. Hommage/Foto: Bugatti
Architektur und Form
Die Grundlage dieser Ordnung liegt im W-Motor-Konzept, das Ferdinand Karl Piëch als architektonisches Zentrum verstand. Hohe Leistungsdichte bei kompakten Abmessungen bestimmte Radstand, Proportionen und Gewichtsverteilung. Der Veyron verdankte dieser Konstruktion seine ungewöhnliche Gelassenheit – eine Eigenschaft, die auch den F.K.P. Hommage prägt.
Formal bleibt das Fahrzeug eng am Ursprung. Die bekannte Silhouette mit ihrer nach hinten geneigten Haltung wirkt ruhig und selbstsicher. Veränderungen zeigen sich in der Ausarbeitung. Der dreidimensional aus einem Aluminiumblock gefräste Hufeisenkühler integriert sich plastisch in die Front, Flächen und Übergänge folgen einer klareren strukturellen Logik. Sichtkarbon und mehrschichtige Lackaufbauten erzeugen Tiefe und Substanz, die Form wirkt konzentriert und abgeschlossen.

Bugatti F.K.P. Hommage/Foto: Bugatti
Technik
Technisch basiert der F.K.P. Hommage auf der ausgereiftesten Evolutionsstufe der W16-Plattform. Der 8,0-Liter-Motor leistet 1.600 PS und stellt den Endpunkt dieser Architektur dar. Vier Turbolader, eine weiterentwickelte Ladeluftkühlung und eine optimierte Thermik sichern dauerhafte Hochlastfähigkeit. Die kompakte Bauform des Aggregats ermöglicht weiterhin einen Radstand von 2.700 Millimetern und erhält die charakteristischen Proportionen.
Die Kraftübertragung erfolgt über ein verstärktes Doppelkupplungsgetriebe an alle vier Räder. 20-Zoll-Räder vorn und 21-Zoll-Räder hinten arbeiten mit speziell entwickelten Hochgeschwindigkeitsreifen zusammen. Fahrwerk, Aufstandsfläche und Aerodynamik bilden ein geschlossenes System, das Stabilität und Kontrolle auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten trägt.

Bugatti F.K.P. Hommage/Foto: Bugatti
Innenraum
Im Innenraum setzt sich diese Haltung fort. Das runde Lenkrad zitiert den frühen Veyron, Mittelkonsole und Getriebetunnel aus massivem Aluminium strukturieren den Raum. Textilien ergänzen klassische Materialien und verschieben den Fokus von Repräsentation zu Konstruktion. Der Innenraum wirkt klar gegliedert und technisch geprägt.
Die integrierte mechanische Uhr (41mm Audemars Piguet Royal Oak Tourbillon) steht exemplarisch für dieses Verständnis. Mechanik bleibt sichtbar, Technik erhält Eigenwert. Der Innenraum folgt derselben Ordnung wie das Fahrzeug insgesamt: Struktur, Präzision, Dauerhaftigkeit.
Der Bugatti F.K.P. Hommage wird vom 29. Januar bis 1. Februar 2026 im Rahmen der Rétromobile Paris in der Ultimate Supercar Garage erstmals physisch gezeigt.
Fotos: Bugatti


























